Kultur macht stark

 

Drei Monate haben sich 13 Schülerinnen und Schüler des offenen Ganztags der Grundschulen in Recklinghausen-Süd im Museum Strom und Leben zu Museumsbotschaftern ausbilden lassen.


In dieser Zeit konnten sie nicht nur einen Blick hinter die Kulissen des Museumsbetriebs werfen und Depots und Werkstätten kennenlernen, sondern sich auch intensiv mit den Objekten und Themen der Ausstellung beschäftigen. Gemeinsam wurde überlegt, wie früher das Alltagsleben ohne Strom gemeistert wurde und wie sich die Lebens- und Arbeitsbedingungen durch die Anwendung des elektrischen Stroms allmählich verändert haben.


Die Kinder haben die erworbenen Kenntnisse in einem Drehbuch zusammengefasst und können ihre Altersgenossen nun als Zeitreiseleiter durch die etwa 125 Jahre der Geschichte der Elektrifizierung führen. Haltestellen gibt es viele, ob an einer Straßenbahn, im Salon einer großbürgerlichen Familie oder der Küche einer Bergmannswohnung. Überall hat Strom verändernd gewirkt und zu allem gibt es spannende Geschichten zu erzählen.

 

Dabei schlüpfen die Kinder in die unterschiedlichsten Kostüme und Rollen und vermitteln ihr Wissen durch kleine Spielszenen. Als Handwerker, Friseur oder Hausfrau lassen sie so mit kleinen Geschichten rund um ihre Lieblingsexponate den jeweiligen Zeitabschnitt für ihr Publikum lebendig werden.


Die erste öffentliche Aufführung der szenischen Zeitreise fand am 3. Juli, um 15.00 Uhr, im Umspannwerk Recklinghausen statt. Während der großen Ferien sind dann die Kinder des offenen Ganztags der Recklinghäuser Grundschulen eingeladen, sich auf die Zeitreise zu begeben.


Das Projekt "Von Funkenkutsche, Dampfradio und Flimmerkiste" ist ein Aktionsprogramm im Rahmen der Initiative "Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung" des Deutschen Museumsbundes und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

 
 
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