Jahresprogramm 2012

Horst Janssen
Der Jongleur Rene Albert tritt beim diesjährigen Lichterfest auf
Plakat zum Internationalen Museumstag 2012
Hafenfest 2011
Der Emscherradweg am Museum Strom und Leben
Die Extraschicht 2010
Die Loung bei der Extraschicht 2010

6.11.2011 - 29.01.2012: Horst Janssen und die Griffelkunst.

Der “Griffelkunst e.V.” wurde 1925 vom Hamburger Volksschullehrer Johannes Böse gegründet. Das Vereinsziel war es, Kunst für vergleichweise wenig Geld anzubieten, um auch weniger begüterten Menschen das Sammeln von Kunst zu ermöglichen. Mit dem Begriff “Griffelkunst” werden Kunstwerke bezeichnet, die mit Stiften auf Papier entstehen und mit künstlerischen Verfahren vervielfältigt werden können. Im Verlauf seines Bestehens gelang es dem Griffelkunst e.V., zahlreiche namhafte Künstler dazu zu motivieren, Arbeiten für ihn zu erstellen. Im Jahr 1957 begann die Zusammenarbeit mit Horst Janssen, der danach über einen Zeitraum von fast 40 Jahren hinweg immer wieder Werke für die Griffelkunst geschaffen hat. Insgesamt entstanden in dieser Zeit über hundert Motive die das gesamte Spektrum des Schaffens von Horst Janssen abbilden. An die ersten Lithografien, die Hafen und Küstenstriche zeigen, schließen sich fein gearbeitete Radierungen der 60er Jahre an. Darauf folgen Landschaften, Porträts und Kopien nach alten Meistern wie Füssli, Dürer und Callot. Zu sehen sind außerdem die beliebten Bildnisse von Schuhen, überraschende experimentelle Arbeiten und einzigartige Blätter. Noch bis zum 29. Januar sind rund 100 der von Horst Janssen für die Griffelkunst geschaffenen Grafiken, Radierungen, Lithografien und Farblithografien im Museum Strom und Leben zu sehen.

 

18.2.2012: Lichterfest im Umspanwerk Recklinghausen

Seit seiner Erstauflage im Jahr 2006 hat sich das gemeinsam von der Initiative Süd und dem Museum Strom und Leben veranstaltete Lichterfest zu einem vielbesuchten Stadtteilfest entwickelt. Zahlreiche Vereine und Einrichtungen aus Recklinghausen-Süd beteiligen sich mit Tanz- und Musikdarbietungen, Bastelaktionen und kulinarischen Angeboten an der Programmgestaltung. Die Veranstaltung beginnt am Samstag, den 18.2.2012 um 14.30 Uhr.

 

20.Mai 2012: Internationaler Mueumstag: „Welt im Wandel – Museen im Wandel“

„Museums in a Changing World“ - New challenges – new inspiration” lautet das von ICOM im November 2010 in Shanghai entschiedene Motto für 2012. Unter dem Motto „Welt im Wandel – Museen im Wandel“ feiern die Museen in Deutschland das Ereignis am 20. Mai 2012. Der Internationale Museumstag verfolgt das Ziel, auf die Bedeutung und die Vielfalt der Museen aufmerksam zu machen. Gleichzeitig ermuntert er Besucherinnen und Besucher, die in den Einrichtungen bewahrten Schätze zu erkunden. Daher ist der Eintritt in die Museen an diesem Tag in der Regel frei. Mit dem Anliegen, die Museumslandschaft in das Blickfeld der Öffentlichkeit zu rücken, steht der Internationale Museumstag in Deutschland seit Jahren für die kulturelle Vielfalt und den Kulturföderalismus. Hierzu gehört auch, dass die Koordination der Kampagne in enger und gemeinschaftlicher Zusammenarbeit des Deutschen Museumsbundes und der Museumsverbände auf Länder- und Bundesebene geschieht. Die Schirmherrschaft für den Internationalen Museumstag in Deutschland wird traditionell vom Präsidenten des Bundesrates übernommen – im Jahr 2012 vom Ministerpräsident des Freistaats Bayern, Horst Seehofer.

 

20.5.2012, Radtouren entlang des Emscherradweges

Auch 2012 ist das Museum Strom und Leben wieder Startort für mehrere geführte Touren die zu attraktiven Orten links und rechts des Emscherradweges führen. Die erste Tour bieten wir am 20.5.2012 an. Die näheren Informationen zu den Touren finden sie auf unserer Seite "Radttouren am Emscherradweg".

 

30.6.2012: ExtraSchicht 2012

Rund 150.000 Besucher werden sich auch in diesem Jahr wieder auf Entdeckungsreise durch die Metropole Ruhr begeben. Wenn stillgelegte Zechen, Halden, Gasometer und Industrieanlagen zur Bühne für Tanz, Straßentheater, Lichtkunst, Musik, Ausstellungen und Führungen werden – dann ist ExtraSchicht, dann ist das Ruhrgebiet in Bewegung und voller begeisterter Nachtschwärmer.

Mit der „Frühschicht“, einem Familienprogramm mit Aktionen in der Elektrowerkstatt und dem Mitmachprogramm „Waschtag“ startet das Museum Strom und Leben bereits um 16:00 in die Nacht der Industriekultur. Ab 18.00 Uhr mit Beginn des offiziellen Programms finden regelmäßige Kurzführungen durch die Dauerausstellung statt die zwischen 22:00 und 24:00 Uhr mit einer Dachbegehung enden. Die Dauerausstellung ist während der gesamten ExtraSchicht geöffnet. Im Museumskino laufen während der gesamten Nacht historische Werbefilme. Neben der Lounge in der Cocktails (auch ohne Alkohol) angeboten werden, gibt es im Außenbereich eine Kaffeebar und diverse Grillstände. Höhepunkt der diesjährigen ExtraSchicht werden die beeindruckenden Hochspannungsvorführungen des Hochspannungsmuseums Dorsten sein.

 

11./12.8.2012: Sommerfest im Umspannwerk Recklinghausen

Zum diesjährigen Sommerfest bietet das Museum Strom und Leben wieder ein umfangreiches Programm an. Die Veranstaltung dauert am Samstag, den 11.8. von 14-23.00 Uhr und am Sonntag, den 12.8. von 11 bis 18 Uhr. An beiden Tagen ist der Eintritt selbstverständlich frei.

Unser Programm am Samstag, den 11.8.2012:

- Führungen durch das Museum

- Elektrowerkstatt mit verschiedenen Programmen

- RWE – Erlebniswelt mit:

o Hüpfburg

o Kinderschminken

- Dazu:

- Kulinarische Genüsse vom Grill

- Salatbar

- Weinstand

 

Unser Programm am Sonntag, den 12.8.2012:

- Führungen durch das Museum

- Elektrowerkstatt mit verschiedenen Programmen

- RWE – Erlebniswelt mit:

o Hüpfburg

o Kinderschminken

- Dazu:

- Kulinarische Genüsse vom Grill

- Salatbar

- Weinstand

 

9.9.2012: Tag des offenen Denkmals

Wenn jedes Jahr am zweiten Sonntag im September historische Bauten und Stätten, die sonst nicht oder nur teilweise zugänglich sind, ihre Türen öffnen, dann sind Millionen von Architektur- und Geschichtsliebhabern zu Streifzügen in die Vergangenheit eingeladen. "Geschichte zum Anfassen", das bietet der Denkmaltag dem Besucher dabei in wohl einmaliger Weise. In fachkundigen Führungen berichten Denkmalpfleger an konkreten Beispielen über die Aufgaben und Tätigkeiten der Denkmalpflege. Archäologen, Restauratoren und Handwerker demonstrieren Arbeitsweisen und -techniken und lenken den Blick auf Details, die einem ungeschulten Auge verborgen bleiben. Ziel des Tags des offenen Denkmals ist es, die Öffentlichkeit für die Bedeutung des kulturellen Erbes zu sensibilisieren und Interesse für die Belange der Denkmalpflege zu wecken. Der Tag des offenen Denkmals kommt nur dank der Initiative vieler Institutionen, Kreise, Städte, Gemeinden, Verbände, Vereine, privater Denkmaleigentümer und Bürgerinitiativen zustande. Besonders zu nennen sind hier die Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder, die Landesämter für Denkmalpflege und Archäologie, das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz, die Evangelische Kirche in Deutschland, die Deutsche Bischofskonferenz, der Bund Heimat und Umwelt und die Deutsche Burgenvereinigung.

 

9. September – 7. Oktober 2012: Ausstellung "Mathe-Kings" Junge Kinder fassen Mathematik an. Aktionsausstellung von Elisabeth Niggemeyer und Nancy Hoenisch für Kinder zwischen 4 und 8 Jahren und ihre erwachsenen Begleiter

Die Ausstellung »Mathe-Kings« entführt Sie auf eine Entdeckungsreise in das Land der Mathematik, in dem junge Kinder mit Lust und Neugier eine Brücke vom Land des Konkreten – das kindliche Denken in Bildern – in das Land des Abstrakten – das Denken in Symbolen – bauen und dabei staunend und spielerisch der wunderbaren Wissenschaft Mathematik begegnen. Der Bau einer sicheren Brücke und jedes Brückenpfeilers hat drei Phasen:

In der ersten Phase wird mit sinnlichen und lustvollen Erlebnissen in der kindlichen Alltagswelt gebaut, in der zweiten Phase kommen gelegentlich Zeichen und Symbole, die zum Beispiel »Zahlen« heißen, hinzu, und in der dritten Phase sind die Symbole und Zeichen Besitz des Kindes, sie sind ihm vertraut, und es geht selbstverständlich mit ihnen um.

Die Brücke ruht auf fünf Pfeilern mathematischer Konzepte: Sortieren, Muster, Zahlen, Geometrie, Wiegen und Messen. In der Ausstellung »Mathe-Kings« werden diese Pfeiler auf fünf Inseln erbaut. Als Bausteine dienen Schätze, die auf den Inseln auf ihre Entdecker warten.