Radtouren am Emscherradwanderweg
Allgemeine Informationen:
Die Teilnahmegebühr für die Touren beträgt jeweils 8,00 pro Person. (zzgl. evtl. anfallender Eintrittsgelder und Kosten für die Schiffspassagen).
Eine Voranmeldung ist erbeten unter
Fon: 02361/9842216
Mail: museum@rwe.com
Die Touren finden ab einer Teilnehmerzahl von 5 Mitfahrern statt. Für die Touren im Mai können Fahrräder (RevierRäder) am Umspannwerk Recklinghausen gegen Entgelt ausgeliehen werden.
Samstag, 20.3.10 Kultur am Kanal
Start: 14.00 Uhr, Dauer: ca. 4 Std., Länge: ca. 25 km
Der Rhein-Herne Kanal ist als ein Kanal des Lastverkehrs, der Arbeit bekannt und firmiert nun seit der Kulturhauptstadt 2010 als „Kulturkanal“. Daher begeben wir uns mit dem Rad auf die Suche nach „Kultur“ am Kanal. Dabei stoßen wir auf umgewandelte Zechen wie die Künstlerzeche „Unser Fritz“ oder Nordstern vom berühmten Industriearchitekten Fritz Schupp, auf Brückenbauwerke aus 200 Jahren, aber auch auf die älteste Kirche Gelsenkirchens. Neugierig geworden? Entdecken Sie per Rad die Schönheiten des Kulturkanals.
Samstag, 10.4.2010
Neues Leben auf alten Zechen
Start: 11.30 Uhr, Dauer: ca. 6 Std. inkl. Pause, Länge: ca. 35 km
Die kombinierte Rad-, Fuß- und Schiffstour lässt entdecken, wie unterschiedlich Neues auf alten Zechengeländen entstanden ist. In den Fördergerüsten der ersten Generation auf der Zeche Holland in Gelsenkirchen sind postmoderne Loftwohnungen entstanden. Die ehemalige Zeche Rheinelbe überrascht mit einem Kunstwald, deren Vegetation ein Muster der Industrienatur ist. Diese wird kenntnisreich und unterhaltsam von einem Ruhrgebietsförster erläutert und weckt Begeisterung für die wilde Landschaft der früheren Brachen. Eine andere Variante der Renaturierung bietet der Nordsternpark, auf dem 1997 die Bundesgartenschau stattfand.
Selbst der Weg ist ein Erlebnis, denn er führt über einen Teil der Erzbahntrasse, die wegen ihrer imposanten Brückenbauten als die schönste Radtrasse Deutschlands gilt. Und völlig andere Perspektiven genießen kann man während der Schiffsfahrt auf dem Rhein-Herne-Kanal, wenn die eindrucksvolle Kulisse der Industriekultur am Betrachter vorbeizieht.
Sonntag, 16.5.2010 Museale Orte für ein Miteinander
Start 14.00 Uhr, Länge: ca. 25 km, Dauer: ca. 4 Std.
Am Internationalen Museumstag geht es mit dem Rad auf ruhigen und grünen Wegen zu ungewöhnlichen Orten des „Gesellschaftlichen Miteinanders“, - wie das Motto des Tages lautet. Dazu gehören auch einige Objekte der „EmscherKunst“, eines der ungewöhnlichsten Kulturhauptstadtprojekte, dem die Emscher langfristig verdanken wird, zu einem gern aufgesuchten Ort zu werden. Besucht werden die Installationen „Glückauf. Bergarbeiterproteste im Ruhrgebiet“, „Schlagende Wetter“, und am „Herner Meer“ eine ungewöhnliche „singende“ Stele sowie ein „Vogelobservatorium“ ganz anderer Art. Neugierig geworden? Dann lassen Sie sich überraschen!
Zusätzliche Stationen sind Schloss Bladenhorst und die Gartenstadtsiedlung Teutoburgia.
Freitag, 28.5.10 Schachtzeichen - Hoheward
Start: 16.00 Uhr, Dauer: ca. 4 Std., Länge: ca. 15 km und Fußaufstieg zur Hoheward
Die Schachtzeichen zählen sicher zu den spektakulärsten Projekten der Kulturhauptstadt 2010, denn sie erinnern mit Hilfe von gelben Heliumballons an viele alte Bergwerkstandorte. Von ihnen ist heute häufig nichts mehr zu sehen, da sie nach der Stilllegung der Zechen zum großen Teil abgeräumt wurden. Die Dichte der Zechen und das Ausmaß der Prägung des Ruhrgebiets durch sie machen die gelben Ballons in ca. 80m Höhe sichtbar.
Die Radtour beginnt mit einer gemütlichen Schiffstour zur Künstlerzeche Unser Fritz und führt dann auf grünen Wegen mit der Halde Hoheward auf einen der höchsten möglichen Aussichtspunkte der Umgebung, der einen phantastischen Rundumblick ermöglicht.
Sonntag, 12.9.2010 Entdeckungstour zum Tag des Offenen Denkmals
Thema: Kultur in Bewegung. Reisen, Handel, Verkehr
Die genauen Ziele der Tour werden zu einem späteren Zeitpunkt festgelegt, wenn die beteiligten Orte feststehen.




